Häufige Fragen zur Private Krankentagegeld-Versicherung

Wir haben hier einige Fragen zur Private Krankentagegeld-Versicherung aufgelistet. Bitte beachten Sie, dass dabei nur allgemein auf die einzelnen Punkte eingegangen werden kann. Die genauen Beschreibungen der Leistungen einer Private Krankentagegeld-Versicherung entnehmen Sie bitte den Vertragsgrundlagen und den dort enthaltenen Allgemeinen Versicherungs-Bedingungen.

Wie berechne ich die Höhe des bedarfsgerechten Tagessatzes

Als versicherbares Nettoeinkommen gilt der nach steuerlichen Vorschriften ermittelte Gewinn aus der selbständigen Tätigkeit (§ 2 Abs. 2 Nr. 1 EStG) abzgl. der darauf entfallenden Einkommensteuer zzgl. der während der Arbeitsunfähigkeit weiterlaufenden Praxiskosten. Ermitteln Sie Ihren individuellen Bedarf am besten gleich hier.

Gibt es Sonderregelungen für Existenzgründer?

Ja. Existenzgründer können in den ersten 24 Monaten nach Niederlassung bis zu € 160 täglich ohne finanziellen Nachweis absichern.

Sind Krankengeld und Krankentagegeld das gleiche?

Ja und nein. Beides meint den Einkommensersatz bei Arbeitsunfähigkeit. Allerdings bezeichnet man als Krankengeld die Leistung, die von der GKV gezahlt wird und als Krankentagegeld die Leistung aus einer privaten Versicherung.

Kann ich das Risiko der Arbeitsunfähigkeit alternativ auch bei meiner GKV versichern?

Ja, das können Sie. Sie zahlen dann den erhöhten Beitragssatz für freiwillige Mitglieder. Anspruch auf Krankengeld besteht in der GKV ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit.

Ist auch eine Kombination aus gesetzlichem Krankengeld und privatem Krankentagegeld möglich?

Ja, die Kombination aus gesetzlichem Krankengeld und privatem Krankentagegeld ist möglich und sinnvoll für alle, denen der Höchstsatz ihrer GKV nicht ausreicht, um adäquat versichert zu sein.

Wann ist der Leistungsbeginn in der privaten Krankentagegeld-Versicherung?

Der Leistungsbeginn ist flexibel vereinbar. Die Möglichkeiten beginnen mit dem 4. Tag der Arbeitsunfähigkeit und gehen über den 8., den 15., den 22. sowie den 29. und schließlich noch den 31. Tag. Sie können Ihren Tagessatz auch auf verschiedene Karenzstufen verteilen.

Ist die Leistungsdauer im Versicherungsfall befristet?

Nein. In der privaten Krankentagegeld-Versicherung gibt es keine zeitliche Befristung für die Zahlung der Leistung. Sie endet ohne zeitliche Begrenzung erst, wenn Berufsunfähigkeit eingetreten ist. Der Anspruch auf Krankengeld in der GKV besteht dagegen nur für max. 78 Wochen.

Besteht während Kur- bzw. Sanatoriumsbehandlungen oder Reha-Maßnahmen gesetzlicher Träger ein tariflicher Leistungsanspruch?

Ja. Versicherungsschutz besteht nach vorheriger schriftlicher Zusage.

Erfolgt bei gestiegenem Einkommen eine automatische Anpassung ohne erneute Gesundheitsprüfung?

Nein. Diese Möglichkeit wird leider nicht offeriert.

Muss das Krankentagegeld versteuert werden?

Nein. Das Krankentagegeld ist steuerfrei. Das gilt auch für Sonn- und Feiertage. Es unterliegt lediglich dem Progressionsvorbehalt.

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